Der gemeinsame Designwettbewerb von VMWD und SEGELN für eine „Basis-Yacht“ unter 100.000 Euro hat eine wichtige Debatte angestoßen: Wie kann der Einstieg in den Wassersport wieder bezahlbarer werden? Angesichts stark gestiegener Neubootpreise trifft diese Frage einen Nerv.
Klaus Röder, carpe diem yacht design, regt in seinem Beitrag jedoch an, die Diskussion noch weiter zu fassen. Entscheidend sei nicht allein ein günstigeres Boot, sondern die Frage, wie generell wieder mehr Menschen aufs Wasser gebracht werden können. Gerade jüngere Zielgruppen suchten zunehmend flexible und bezahlbare Nutzungsmöglichkeiten statt klassischen Eigentums.
Als mögliche Ansätze nennt der Autor unter anderem Sharing- und Eignermodelle, Refit-Konzepte für Gebrauchtboote, Abo-Angebote sowie digitale Plattformen, die Nutzung, Liegeplatz und Wartung miteinander verbinden. Sein Vorschlag: Auf den Wettbewerb um die „Basis-Yacht“ könnte künftig ein Wettbewerb um den besten „Basis-Zugang“ zum Wassersport folgen.
Eine spannende Anregung für die weitere Diskussion innerhalb unserer Branche.
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