Förderprogramme
In unserem Bereich Förder News informieren wir Sie wöchentlich über aktuelle Finanzhilfen, Zuschüsse und Steuervergünstigungen aus den Bereichen Forschungsförderung, Wirtschaftsförderung, Wohnungsbauförderung und Umweltschutzförderung.
Die Programme und Maßnahmen stammen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie von der Europäischen Union. Jede Meldung ist mit einer Kennziffer versehen, unter der bei unserer Geschäftsstelle weitere Informationen und Antragsdetails angefordert werden können. Bei Rückfragen steht Ihnen Ben Hoffmann direkt zur Verfügung.
Weitere Fördermöglichkeiten bietet der Maritime Förderkompass Europa. Das Tool bündelt stets aktualisierte EU-Ausschreibungen mit maritimer Anwendbarkeit und unterstützt die Branche dabei, passende Förderprogramme schnell und gezielt zu finden.
Aktuelle Förderprogramme
Sachsen Meisterbonus in Sachsen steigt auf 3.000 Euro - Sachsen 06.07.2026
Das sächsische Kabinett hat am 30.06.2026 die Erhöhung des Meisterbonus auf 3.000 Euro beschlossen. Die Anpassung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft
und betrifft damit alle Meisterinnen und Meister, welche in diesem Jahr ihren Abschluss machen. Damit setzt der Freistaat ein klares politisches Bekenntnis für die Gleichwertigkeit
beruflicher und hochschulischer Bildung.
Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter: »Die Erhöhung des Meisterbonus ist ein starkes Signal der Wertschätzung für alle Meisterberufe. Damit stärken wir die berufliche
Bildung und sichern Fachkräfte für die sächsische Wirtschaft ganz konkret. Das kommt der mittelständisch geprägten sächsischen Wirtschaft nachhaltig zugute. Denn
Meisterinnen und Meister gründen oder übernehmen Betriebe, schaffen Arbeitsplätze und sichern die Ausbildung von morgen. Das ist für unseren Wirtschaftsstandort unverzichtbar.
Wer die Fachkräfte von morgen ausbilden und Betriebe erfolgreich weiterführen will, muss die berufliche Bildung verlässlich stärken.«
Nach einem coronabedingten Rückgang haben sich die Inanspruchnahme des Meisterbonus und die Zahl der Absolventinnen und Absolventen wieder deutlich stabilisiert
und liegen inzwischen auf dem Niveau von 2017. Nach Angaben der Kammern absolvierten 823 Handwerker im Jahr 2025 ihre Meisterprüfung erfolgreich. Das war der
höchste Wert seit zehn Jahren. Hinzu kamen 750 Industriemeisterinnen und Industriemeister sowie 229 Fachmeisterinnen und Fachmeister der IHK.
Tourismusinfrastrukturprogramm 2027 startet - Baden-Württemberg 30.06.2026
Mit dem Tourismusinfrastrukturprogramm (TIP) werden Gemeinden, Städte und Landkreise sowie kommunale Zusammenschlüsse
bei der Finanzierung ihrer kommunalen touristischen Infrastrukturmaßnahmen durch einen Zuschuss vom Land unterstützt.
Das TIP ist das zentrale Förderinstrument, um die baden-württembergischen Kommunen bei der Umsetzung von touristischen
Infrastrukturprojekten zu unterstützen. Eine leistungsfähige und qualitativ hochwertige touristische Infrastruktur schafft Mehrwerte
weit über den Tourismus hinaus. Sie stärkt nicht nur die Attraktivität für Gäste, sondern verbessert zugleich die Lebensqualität und
das Freizeitangebot für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Vor diesem Hintergrund stellt das Land Baden-Württemberg im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms
erneut zehn Millionen Euro für kommunale infrastrukturelle Einzelprojekte zur Weiterentwicklung des Tourismus bereit.
Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen - Bund 30.06.2026
Mit der „Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen“ startet das Bundesministerium für Forschung, Technologie und
Raumfahrt (BMFTR) das erste experimentelle Förderformat der am 24.06.2026 vorgestellten neuen Strategie „Forschung für
Nachhaltigkeit“ (FONA). Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär: „Forschung muss schneller in die Anwendung kommen. Dafür wollen wir
auch experimentelle Förderformate testen, so haben wir es in der Hightech Agenda Deutschland festgehalten. mit der neuen
FONA-Strategie setzen wir auf diesen klaren Kurs: weniger Bürokratie, mehr Tempo und mehr Raum für mutige Ideen. Die ‚Ideenschmiede
für nachhaltige Städte und Regionen‘ steht beispielhaft für diesen Ansatz. Sie eröffnet Freiräume für kreative Lösungen,
mit denen Nachhaltigkeit gestärkt wird. Sie unterstützt risikobereite Innovationen und erleichtert den Transfer vielversprechender
Ideen in die Praxis. So stärken wir die nachhaltige Wirtschaftskraft und Zukunftsfähigkeit unseres Landes.“
Im Rahmen der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA) investiert das BMFTR jährlich mehr als 800 Millionen
Euro in Forschung und Innovation. Die Strategie verbindet ökologische Verantwortung mit Wettbewerbsfähigkeit und technologischer
Souveränität. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, Erkenntnisse schneller in konkrete Wirkung zu überführen.
Bundeswirtschaftsministerium startet Förderaufruf für Cross-Innovationen - Bund 15.06.2026
Das Bundeswirtschaftsministerium startete am 10.06.2026 einen weiteren Förderaufruf im Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle
und Pionierlösungen (IGP). Er fokussiert auf gemeinschaftlich entwickelte Cross-Innovationen von Unternehmen.
Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann: „Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen und Betriebe zusammen Neues
wagen. Wenn Handwerk auf Digitalwirtschaft trifft. Wenn Start-ups mit Traditionsunternehmen an einem Tisch sitzen. Wenn
Kreative und Praktiker ihre Stärken verbinden. Genau das ist Cross-Innovation. Unterschiedliche Erfahrungen. Unterschiedliche
Blickwinkel. Ein gemeinsames Ziel: bessere Lösungen für morgen. Daraus entstehen neue Produkte, neue Dienstleistungen und neue
Wege des Arbeitens. Mit dem neuen IGPFörderaufruf wollen wir genau solche Partnerschaften stärken. Denn Innovation
braucht Mut, Austausch und Zusammenarbeit. Ich bin gespannt auf viele gute Ideen aus ganz Deutschland. Ideen, die zeigen, was
möglich ist, wenn Menschen gemeinsam Zukunft gestalten.“ Das IGP fördert die Entwicklung von unternehmerischen
nichttechnischen Innovationen. Der aktuelle Förderaufruf zielt auf gemeinschaftlich entwickelte Geschäftsmodelle
und Pionierlösungen von Unternehmen. Im Fokus stehen Cross-Innovationen wie neue Organisationsdesigns, Services oder digitale
Anwendungen, die branchen- oder disziplinübergreifend entwickelt werden. Von Interesse sind dabei beispielsweise gemeinsame
Projekte von Start-ups und etablierten Mittelständlern, von Unternehmen aus der Kreativwirtschaft und mittelständischen Industriebetrieben
oder aus dem Handwerk und jungen Digitalunternehmen.
https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Innovation/igp.html
L-Bank digitalisiert Antragsprozesse - Baden-Württemberg 02.06.2026
Die Frühphasenfinanzierung Start-up BW Pre-Seed des Wirtschaftsministeriums und der L‑Bank hat ein neues, komplett digitales
Antragsportal. Es erleichtert Start-ups in Baden-Württemberg die Antragstellung und beschleunigt das Bewilligungsverfahren. Die
Finanzierung wird moderner und effektiver. „Mit der vollständigen Digitalisierung der Pre-Seed-Finanzierung ist ein weiterer, wichtiger
Schritt getan, um Gründungen in diesem Land effizient zu unterstützen“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für
Wirtschaft, Handwerk und Tourismus. „Unser Pre-Seed-Programm ist ein zentrales Instrument, um neuen Geschäftsideen in
einer sehr frühen Phase die Chance zu geben, sich zu entwickeln. Das ist wichtig, denn gerade davon hängt auch die Innovationskraft
unseres Landes ab.“
https://www.startupbw.de/finanzierung/beteiligungsfinanzierung/start-up-bw-pre-seed
„DigitalInvest KMU“ — drei Million Euro bewilligt - Saarland 26.05.2026
Wirtschafts- und Tourismusminister Jürgen Barke: „Wir wollen den saarländischen Mittelstand fit für die Zukunft machen. Das Förderprogramm „DigitalInvest KMU“ ist
dabei ein zentraler Baustein, um Unternehmen bei der Digitalisierung und Modernisierung ihrer Prozesse zu unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.
Mehr als 500 Anträge zeigen eindrucksvoll, dass unsere Mittelstandsförderung den richtigen Bedarf trifft. Ich bin überzeugt, dass noch viele weitere kleine und mittlere Unternehmen
von dieser Förderung profitieren werden.“
Das Programm ist Teil des Mittelstandspakets der Landesregierung und bietet zwei Förderstränge: eine Basis-Förderung für grundlegende Digitalisierungsvorhaben
sowie eine Plus-Förderung für innovative Projekte, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und Virtual Reality (VR).
Die Antragsstellung erfolgt komplett digital über das Fördermittelportal des Saarlandes. Die Kommunikation mit den Unternehmen läuft dadurch deutlich einfacher, was die
Bearbeitungszeit erheblich verkürzt.
https://www.saarland.de/mwide/DE/portale/digitalisierung/digitalisierung-wirtschaft/digitalinvest
E-Auto-Förderung kann ab sofort beantragt werden - Bund 26.05.2026
Das Portal für das neue E-Auto-Förderprogramm für Privatpersonen wurde am 19.05.2026 offiziell freigeschaltet: Wer sein
Elektroauto oder bestimmte Plug-in-Hybride sowie Elektroautos mit Reichweitenverlängerer ab dem 1. Januar 2026 neu zugelassen
hat oder zulässt und unter bestimmten Einkommensgrenzen liegt, kann ab sofort eine Förderung von bis zu 6.000 Euro beantragen.
Die Förderhöhe unterscheidet sich je nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße. Förderfähig sind sowohl der Kauf als auch
das Leasing von Neuwagen. Die vorhandenen Mittel in Höhe von insgesamt drei Milliarden Euro reichen für geschätzt 800.000
geförderte Fahrzeuge im Zeitraum von 2026 bis 2029.
Betriebliche Weiterbildung – Ihr Weg zur geförderten Firmenschulung - Rheinland-Pfalz
Förderprogramm Betriebliche Weiterbildung – Ihr Weg zur geförderten Firmenschulung
Die Verbesserung der Kompetenzen der Arbeitskräfte durch berufliche Weiterbildung ist ein Schwerpunkt der Förderung durch den Europäischen Sozialfonds Plus in Rheinland-Pfalz. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung stärkt die Erwerbstätigen und Beschäftigten in Rheinland-Pfalz im Prozess der Transformation der Arbeitswelt und bietet ein Förderprogramme an, das aus Mitteln der Europäischen Sozialfonds Plus finanziert wird.
Förderumfang
- Förderhöhe: 60% für Unternehmen der Grenzregionen in RLP (z.B. Kammerbezirk Trier), 40% alle anderen Unternehmen in RLP
- Maximale Förderung: Bis zu 30.000 Euro pro Kalenderjahr / 1.500 € je Mitarbeiter
- Zusätzlich: anteilige Erstattung von Personalfreistellungskosten
Voraussetzungen
- Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz
- Privatrechtliches Unternehmen
- Mindestens 4 Wochen Vorlaufzeit zwischen Antragstellung und Schulungsbeginn
- Weiterbildungsumfang: Maximal 120 Zeitstunden (160 Unterrichtsstunden)
Förderfähige Kosten
- Teilnahme- und Prüfungsgebühren
- Lernmaterialien
- Freistellungskosten für Mitarbeiter
Wichtige Hinweise
- Mindestkosten der Weiterbildung: 100 Euro
- Keine Förderung für gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungen
Antragstellung
Erforderliche Unterlagen:
- Ausgefüllter Förderantrag
- Handelsregisterauszug
- Auszug aus dem Transparenzregister
- Teilnehmerdaten
- Detaillierte Schulungsbeschreibung
Weitere Informationen
Detaillierte Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung finden Sie im ESF-Portal Rheinland-Pfalz. Die Antragstellung erfolgt über das EDV-Begleitsystem EurekaRLP Plus.
Allgemeine Information: https://esf.rlp.de/berufliche-weiterbildung/betriebliche-weiterbildung
Link zum Portal: https://esf.rlp.de/berufliche-weiterbildung/betriebliche-weiterbildung/antragstellung
Maritimes Forschungsprogramm des BMWE - Bund 12.05.2026
Die maritime Wirtschaft steht vor einem strukturellen Transformationsdruck: Dekarbonisierung, Digitalisierung und geopolitisch bedingte Lieferkettenveränderungen erfordern erhebliche Investitionen in neue Technologien. Das Maritime Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) bietet hierfür eine der bedeutendsten öffentlichen Förderplattformen im deutschen Industrieumfeld.
Strategischer Rahmen: Die Maritime Forschungsstrategie 2025
Mit der Maritimen Forschungsstrategie 2025 hat das BMWE einen übergeordneten Forschungs- und Entwicklungsrahmen für die Branche vorgelegt, der unter breiter Beteiligung der maritimen Wirtschaft erarbeitet wurde. Die Strategie verfolgt drei übergeordnete Zielsetzungen: die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher maritimer Unternehmen, die Unterstützung der ökologischen und digitalen Transformation sowie den Erhalt und Ausbau hochwertiger maritimer Arbeitsplätze in Deutschland.
Die Strategie umfasst derzeit zwei operative Förderinstrumente: das Maritime Forschungsprogramm als Breitbandprogramm über das gesamte Technologiespektrum sowie die Förderlinie „Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit" als thematisch fokussiertes Instrument.
Land fördert Energiefahrpläne für Unternehmen und Einrichtungen - Baden-Württemberg 04.05.2026
„Viele Unternehmen und Einrichtungen in Baden-Württemberg stellen sich jetzt zukunftsfähig auf. Dazu ermitteln sie auch, wo
sie Treibhausgas-Emissionen einsparen, erneuerbare Energien einsetzen und Prozesse energieeffizienter gestalten können. Bei
dieser durchaus komplexen Aufgabe unterstützen wir mit unserem neuen Förderprogramm ‚EnergizeBW‘. Denn Unternehmen,
die diese Transformation angehen, investieren in ihren Fortbestand und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Baden-
Württemberg und bringen zugleich die Energiewende und den Klimaschutz maßgeblich voran“, so Umwelt- und Energieministerin
Thekla Walker.
Die Förderung soll insbesondere Unternehmen im Anschluss an die Erstellung eines Transformationsplans bei der planerischen
Vorbereitung der Umsetzung konkreter Maßnahmen unterstützen. Das Vorhandensein eines Transformationsplans
ist aber keine Fördervoraussetzung. Angestrebt werden Energiefahrpläne mit ganzheitlichem energiesystemischem Ansatz.
Das bedeutet, konkrete Potenziale zu Energieeinsparung, die Nutzung von Abwärme, Wärme- und Kältegewinnung für Produktionsprozesse
sowie Stromproduktionspotenziale und Speichermöglichkeiten sollen systemisch gemeinsam untersucht und in Richtung
Projektumsetzung gebracht werden. Gefördert werden externe Beratungsdienstleistungen an einem Standort in Baden-
Württemberg, die nicht im Rahmen einer Bundesförderung gefördert werden.
Förderprogramm „DigiRess Circular“ - Bund 27.04.2026
Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) hat eine neue Richtlinie zur
Förderung von Projekten zum Thema „Digitale Anwendungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft
in Unternehmen und kommunalen Einrichtungen, für zirkuläre Geschäftsmodelle sowie Start-ups der Kreislaufwirtschaft – DigiRess
Circular“ im BAnz vom 23.04.2026 veröffentlicht.
Darin heißt es:
Ein wesentliches Mittel bei der Transformation zu einer zirkulären Wirtschaft und zur effizienteren Nutzung von Ressourcen ist die
Digitalisierung. Der zielgerichtete Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien eröffnet den Unternehmen in
Deutschland wichtige Chancen: Neue Wege der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, ressourceneffizienteres,
transparenteres und auf Echtzeitdaten basiertes Produzieren und eine entsprechend nachhaltige digitale Transformation.
Die bedarfsgerechte Steuerung des Ressourceneinsatzes durch die Digitalisierung von Produktionsprozessen ist zudem
von entscheidender Bedeutung für die Etablierung zirkulärer Wertschöpfungsprozesse und erhöht gleichzeitig die Innovationsstärke
und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Auslandsmesseprogramm (AMP) des (BMWE) - Bund 27.04.2026
Das AMP umfasst deutsche Gemeinschaftsbeteiligungen auf Auslandsmessen in einer Vielzahl von Ländern und Branchen. Die
Auswahl der Messen orientiert sich an der wirtschaftlichen Bedeutung der Zielmärkte sowie an den Interessen der deutschen Wirtschaft.
Teilnehmende Unternehmen profitieren von einem umfassenden Leistungsangebot, das die Messebeteiligung organisatorisch, gestalterisch
und kommunikativ unterstützt:
• Betreuung durch eine beauftragte Durchführungsgesellschaft im Inland sowie am Messeort („One-Stop-Shop“)
• Organisation und Koordination der deutschen Gemeinschaftsbeteiligung
• Attraktiver und einheitlicher Standbau
• Unterstützung bei der Standgestaltung durch Architekten und Messebauunternehmen
• Grundausstattung des Standes, einschließlich Beleuchtung und Stromanschluss
• Einheitliche Standbeschriftung
• Nutzung einer Lounge mit Catering für Kundengespräche
• Begleitende Maßnahmen wie Messeempfänge, Get-Together, die Einbindung in Konferenzprogramme sowie digitale Vermarktungsangebote
https://www.auma.de/ausstellen/weltweit-ausstellen/foerderungen/
Kommission genehmigt Beihilferegelung zur Entlastung energieintensiver Unternehmen - EU 20.04.2026
Die Europäische Kommission hat Beihilferegelungen genehmigt, mit denen energieintensive Unternehmen in Deutschland vorübergehend
von den Strompreisen entlastet werden sollen. Entsprechende Regelungen wurden auch für Bulgarien und Slowenien
genehmigt. Da den Unternehmen die Bedingung auferlegt werden muss, einen erheblichen Teil der erhaltenen Beihilfen in Maßnahmen zur
Dekarbonisierung zu reinvestieren, werden diese Regelungen zum Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft beitragen und
stehen im Einklang mit den Zielen des Deals für eine saubere Industrie. Die Regelungen wurden auf der Grundlage des am 25. Juni
2025 von der Kommission angenommenen Rahmens für staatliche Beihilfen zur Unterstützung des Deals für eine saubere Industrie
(CID-Beihilferahmen) genehmigt.
Neues Förderprogramm für Digitalisierung im Mittelstand" - Bremen 07.04.2026
Bremen treibt die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen weiter voran: Ab dem 1. April 2026 startet das Förderprogramm
"Digitaler Mittelstand KI". Es richtet sich an KMU, Kleinstunternehmen und Soloselbstständige, die ihre Geschäftsprozesse digitalisieren
oder Künstliche Intelligenz, automatisierte Abläufe und Cybersicherheit gezielt ausbauen möchten.
Gefördert werden Projekte mit bis zu 17.000 Euro Zuschuss. Neu ist, dass auch junge Unternehmen unter bestimmten Bedingungen
profitieren können. In diesem Fall ist eine obligatorische Erstberatung zu technologischer und datenschutzrechtlicher
Machbarkeit des Vorhabens durch die Digitallotsen des Landes Bremen verpflichtend. Das Programm läuft bis Ende 2027 und ist
zunächst mit 1 Million Euro aus Landesmitteln ausgestattet.
https://www.bab-bremen.de/de/page/programm/digitaler-mittelstand
BMFTR veröffentlicht zwei Förderrichtlinien zu „KI integrierender Wertschöpfung" - Bund 31.03.2026
Mit einer KI-Offensive will das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Künstliche Intelligenz
zur Anwendung in Handel, Handwerk und Industrie bringen. Das Ministerium hat zwei neue Förderrichtlinien zu „KI-integrierender Wertschöpfung“
veröffentlicht. Bis 2029 sollen 85 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
Es sollen Grundlagen für flexible, effiziente und resiliente Wertschöpfungssysteme geschaffen werden. Es geht um produktivitätssteigernde KIAnwendungen
für Produkte, Produktionssysteme und Produkt-Service-Systeme der nächsten Generation. Mit der Richtlinie „KI-Module für Schlüsselfähigkeiten
in Handwerk, Handel und Industrie“ (ModuS-KI) wird zusätzlich ein Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen gelegt, die vor besonderen
Herausforderungen stehen, um vom Einsatz Künstlicher Intelligenz profitieren zu können.
Neue Förderrichtlinie: Umsetzung der Wärmewende vor Ort - Schleswig-Holstein 24.03.2026
Welche Heizungsanlage ist für mein Haus geeignet, um auf Erneuerbare Energien umzusteigen? Lohnt sich darüber hinaus
eine energetische Sanierung? Bei diesen Fragen ermöglicht das Land nun niedrigschwellige Beratungsangebote, ganz besonders
in den Quartieren, die kein Wärmenetz haben und in denen auch nach der kommunalen Wärmeplanung keines vorgesehen ist.
Denn dort steht keine Fernwärme zur Verfügung, sodass sich alle, die Wohnraum oder Immobilien besitzen, nach Alternativen
umschauen müssen. Solche Beratungen und andere unterstützende Maßnahmen zur Umsetzung der Wärmewende im Quartier können
ab 16.03.2026 mit Mitteln des Landes Schleswig-Holstein gefördert werden.
https://www.ib-sh.de/produkt/foerderung-von-quartierswaermemanagement
Startschuss für „KI-Transfer Plus“ — Bewerbungsphase beginnt - Bayern 03.03.2026
Das Bayerische Staatsministerium für Digitales setzt sein Erfolgsprogramm „KITransfer Plus“ fort und startet in die fünfte
Runde. Ab jetzt können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus ganz Bayern bewerben. Während in den vergangenen
Jahren der Schwerpunkt des Programms auf großen Sprachmodellen gelegen hat, kehrt das Programm dieses Jahr zu
seinen Wurzeln zurück und ist für sämtliche Arten der Künstlichen Intelligenz offen.
Mit „KI-Transfer Plus“ unterstützt das Digitalministerium gemeinsam mit der Bayern Innovativ GmbH als umsetzendem Partner
gezielt mittelständische Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz strategisch im eigenen Betrieb zu verankern und konkrete Anwendungen
produktiv umzusetzen. Jeder Durchlauf erstreckt sich über neun Monate und begleitet 24 Unternehmen intensiv auf ihrem
Weg von der ersten Analyse bis zur Implementierung. Der neue Programmdurchlauf beginnt im Mai 2026.
Förderung der regionalen Erzeugung von Wasserstoff geht weiter - Baden-Württemberg 03.03.2026
Ab sofort können Anträge zur Förderung von Projekten zur Wasserstofferzeugung eingereicht werden. Im zweiten Teil des
Förderprogramms für Elektrolyseure („ELY“) stehen erneut 50 Millionen Euro zur Verfügung. Das Ministerium für Umwelt,
Klima und Energiewirtschaft unterstützt damit die lokale Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff durch Wasser- Elektrolyse.
Anträge können bis zum 18. Mai 2026 elektronisch eingereicht werden. Am 20. März 2026 gibt es eine Online- Beratung durch den Projektträger Karlsruhe
(PTKA). Die Fördersumme beträgt pro Vorhaben maximal zehn Millionen Euro, bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) maximal
8,25 Millionen Euro pro Projekt.
Landtag beschließt neugefasste Mittelstandsförderung - Baden-Württemberg 17.02.2026
„Die kleinen und mittleren Unternehmen sind ein entscheidender Träger von Wachstum, Beschäftigung und regionaler Wertschöpfung
im Land. Mit der Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes stellen wir die Weichen, damit wir die kleinen und mittleren
Unternehmen auch künftig wirksam unterstützen können“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft,
Arbeit und Tourismus. Als eine wesentliche Neuerung werden in das MFG zusätzliche Förderziele aufgenommen,
die seit der letzten Novellierung im Jahr 2000 an Bedeutung und Dynamik gewonnen haben:
Die Stärkung der Unternehmen bei der Sicherung des Bedarfs an Fach- und Arbeitskräften.
- Die Stärkung der beruflichen Bildung undder Gleichwertigkeit von beruflicher undakademischer Bildung.
- Die Förderung der Innovationsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft.
- Die Unterstützung der Unternehmen bei der Digitalisierung, auf dem Weg zur Klimaneutralität und beim nachhaltigen Wirtschaften.
- Die Stärkung der Fähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern und zu schaffen.
Bund sichert Exporte und Investitionen in Höhe von 14,5 Milliarden Euro mit Garantien ab - Bund 10.02.2026
Die Situation für den deutschen Außenhandel und die deutschen Auslandsinvestorenhat sich 2025 weiter eingetrübt. Geopolitische
Krisen, handelspolitische Konflikte,eine abnehmende Investitionstätigkeit und ein starker internationaler Wettbewerb haben
deutsche Exporteure und Investoren vor besondere Herausforderungen gestellt. In diesem außenwirtschaftlich schwierigen
Umfeld steht die Bundesregierung an der Seite der deutschen Exportwirtschaft. 2025 sicherte der Bund Ausfuhrgeschäfte und
Auslandsinvestitionen in Höhe von 14,5 Milliarden Euro mit Exportkredit- und Investitionsgarantien ab.
Land fördert Zusammenarbeit von Mittelstand und Start-ups - Bayern 03.02.2026
Ziel des Projekts ist es, den Innovationsbedarf des Mittelstands zu identifizieren und geeignete Start-up-Losungen zu erschliesen, Kooperationspotenziale aufzuzeigen und das Vertrauen zwischen Mittelstand und Startups zu starken. Zudem sollen Matching-Veranstaltungen passende Partner zusammenbringen. Aiwanger: „Start-ups bringen frische Ideen, Tempo und neue Technologien
– genau das, was unsere etablierten Unternehmen brauchen, um jenseits ihres Kerngeschafts
neue Geschaftsfelder zu erschliesen oder Prozesse zu optimieren. Umgekehrt profitieren junge Firmen enorm von der Erfahrung, den Netzwerken und der Marktstarke des Mittelstands. Wenn beide Seiten zusammenarbeiten, gewinnen am Ende alle – und Bayern bleibt wirtschaftlich stark.“
https://www.bayern-innovativ.de/emagazin/detail/de/seite/mittelstand-start-up
Förderung der beruflichen Weiterbildung ab sofort mit zahlreichen Verbesserungen - Brandenburg 03.02.2026
Brandenburg Förderung der beruflichen Weiterbildung ab sofort mit zahlreichen Verbesserungen
Bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) können ab sofort Fördermittel aus der neu aufgelegten Weiterbildungsrichtlinie beantragt werden. Mit dieser fordert das Land Brandenburg gezielt die Kompetenzentwicklung von Beschäftigten – sowohl im Rahmen individueller Weiterbildungen als auch durch betriebliche Weiterbildungen in Unternehmen und Vereinen. Die ILB ubernimmt dabei bis zu maximal 60 Prozent der Weiterbildungskosten. Die Neuauflage des
Forderprogrammes bringt zudem wesentliche Verbesserungen mit sich.
Neue Förderinitiative „Green Industry & Circular Economy Hamburg“– Hamburg 27.01.2026
Förderung für zirkuläre Verfahren und Produkte: Die Umweltbehörde Hamburg (BUKEA) und die Hamburgische Investitions und Förderbank (IFB Hamburg) rufen Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Standort Hamburg zur Teilnahme an der neuen Förderinitiative „Green Industry & Circular Economy Hamburg“ auf. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit
der Hamburger Industrie und des Mittelstands durch innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu stärken. Einreichungen sind ab sofort und bis April möglich. Interessierte Unternehmen können sich im Rahmen eines Fördermittelfrühstücks am 24. Februar 2026 von bereits geförderten Hamburger Unternehmen und der IFB Hamburg beraten lassen.
Förderung von Digitalisierungsprojekten aus dem Sondervermögen gestartet – Sachsen-Anhalt 27.01.2026
Nach Auskunft der Ministerin werden mit der Förderung investive Digitalisierungsvorhaben finanziell unterstützt – also unter anderem die Anschaffung digitaler Infrastruktur und technischer Systeme, der Erwerb von dauerhaften oder zeitlich begrenzten Nutzungsrechten im Digitalisierungsbereich sowie die Entwicklung und Beauftragung digitaler Verfahren. „Kurz gesagt, wünsche ich mir Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur digitalen Transformation und Leistungsfähigkeit unseres Bundeslandes auf allen Ebenen leisten“, fasste Lydia Hüskens zusammen.
Nachfolgebonus für das Handwerk: Anreiz für Gründungen und Unternehmensnachfolgen – Saarland 27.01.2026
Der Bonus richtet sich an Absolventen von Meister- und Fortbildungsprüfungen, die erstmals ein Unternehmen im Handwerk gründen oder einen bestehenden Betrieb übernehmen.
Der Gründer- und Nachfolgebonus ergänzt den Meisterbonus des Landes, der zum Jahresanfang auf 2.000 Euro angehoben wurde. Ziel ist es, die Unternehmensnachfolge zu stärken und den Bestand handwerklicher Betriebe im Saarland zu sichern. Angesichts des demografischen Wandels und einer wachsenden Zahl nachfolgebedürftiger Handwerksbetriebe schafft das Saarland mit dem Bonus einen zusätzlichen Anreiz für unternehmerische Verantwortung.
Tourismus-Fördermöglichkeiten für digitale - klimafreundliche Innovationen– Niedersachsen 27.01.2026
Eine digitale Anwendung, die klimaresiliente Radrouten vorschlägt, kindgerechte Angebote zum Klimaschutz im Harz, die Digitalisierung eines Erlebniswegs an der Thülsfelder Talsperre oder die digitale Transformation der Gästeinformation auf Wangerooge: das sind nur einige Beispiele dafür, dass die erste Förderrunde für innovative touristische Projekte in Niedersachsen erfolgreich gestartet ist. Acht spannende Vorhaben haben am Jahresende finanzielle Unterstützung erhalten. Das Land Niedersachsen hat damit den Weg für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Tourismus geebnet.





