boot zündet die nächste Stufe
Mit einem zweitägigen Media Meeting hat die boot Düsseldorf Anfang Oktober die dritte Stufe ihrer langfristig angelegten Werbekampagne fur den Wassersport gezündet. Nach der erfolgreichen Multipicture Werbelinie, die den Markenrelaunch der boot 2010 einläutete, über das ‚Spür die Freiheit‘ in der Gold-Kampagne mit erfolgreichen Athleten als Botschafter ihres Sports, steht jetzt der Wassersportfan in der ersten Reihe.
Mit ‚Play Now‘ fordern wir alle Menschen, die den Sport im und auf dem Wasser lieben, dazu auf mitzumachen und auf die boot zu kommen, um diese einzigartige Atmosphäre bei uns in Düsseldorf kennen zu lernen. Wir rücken mitten im Winter den Wassersport und die Urlaubsatmosphäre in den Mittelpunkt und lassen unsere Besucher vom Sommer träumen“, erläutert der neue boot-Direktor Petros Michelidakis den Hintergrund der Kampagne.
Zusammen mit starken Partnern aus der Wassersportbranche, darunter die Azimut Benetti Group, Princess Yachts, Jeanneau Prestige, Bavaria Yachtbau, Neander und der Tauchindustrie, präsentierte Michelidakis vor 70 Journalisten aus 40 Ländern die neue Kampagne, neue Ideen, neue Attraktionen und neues Engagement.
Die Branche dankt es der weltgrößten Wassersportmesse mit viel Engagement. Alle Partner betonten im Rahmen ihrer Präsentationen die Stärke der boot, dankten für ihren Einsatz für die Branche und versprachen ihrerseits, mit Neuheiten für die Attraktivität der boot 2017 zu werben. Ein großes Lob für die
boot hatte unter anderen Bill Barrow, Verkaufsmanager International der britischen Yachtwerft Princess aus Plymouth, parat. Seit zehn Jahren sind die Briten treue Aussteller mit ständig wachsender Ausstellungsfläche. Die boot werbe für den gesamten Wassersport und schaffe es, die richtigen Besucher zu generieren, erklärte Barrow.
Auch Constance Brement, Marketing Direktor der Jeanneau Prestige Gruppe, unterstrich die Bedeutung der boot. Im kommenden Jahr, dem 60. ihres Bestehens, wird die Gruppe mit vier Marken, fünf Ständen und 40 Booten in Düsseldorf vertreten sein, darunter allein 17 neue Modelle.
Die deutsche Bavaria Gruppe wird, wie bereits in diesem Jahr, die Bavaria World präsentieren. Fast zwei Drittel der Ausstellungsfläche in Halle 17 sind fest in Giebelstädter Hand. Dazu kommt der Nautic-Stand der fränkischen Gruppe in Halle 15 bei den Katamaranen. Mit der ersten Bavaria Nautic 46, der Bavaria C57, dem neuen Flaggschiff aus Giebelstadt, und dem Motorboot R40 Coupé zeige auch Bavaria seine neuen Highlights, so Thorben Will, Head of Marketing Bavaria Yachtbau.
Wie groß die Bedeutung der Messe ist, betonte auch Lutz Lester aus Kiel. Der Geschäftsführer von Neander Motors stellt im kommenden Jahr zum fünften Mal aus und wird dann erstmals etwas verkaufen können. So lange nämlich dauerte die Entwicklung seines Dieselaußenborders. „Bei der Marketingstrategie führt kein Weg an Düsseldorf vorbei“ so Lester. Da könne man gar nicht rechtzeitig genug dabei sein, so der Kieler. Und Werner Thomaier (Aqualung) bezeichnete die boot als größte Tauchmesse.
Die boot, die sich bei zahlreichen Segelgroßveranstaltungen wie der Kieler Woche, der Travemünder Woche und der Nordseewoche sowie bei der Bodensee Rundum und dem Opti Cup engagiert und sich im Einzelsponsoring auf Constanze Stolz konzentriert, wartete vor den zahlreich angereisten Pressevertretern
mit vielen neuen Ideen und Attraktionen auf.
Im Charterbereich erweitert die boot das Angebot um den Bereich „Hotels mit Wassersportangeboten“. Nachdem 2015 das Thema „Cruising“ in Halle 13 aufgenommen wurde und der TUI-Terminal auf Seereisen aufmerksam macht, werden in diesem Jahr auch Hotels ihre Angebote unterbreiten. Mit einer B2B-Night am Donnerstag wird die boot Aussteller, Agenturen, Charterfimen und Topkunden zusammenbringen. „Und wo kann man schon mit dem Agenten reden und sich dann drei Hallen weiter die Yacht, die man chartern möchte, live ansehen?“ fragte Michelidakis.
Die Superyacht-Halle 6 ist bereits ausgebucht und dürfte mit Princess und Azimut sowie vielen anderen Ausstellern für zahlreiche Highlights sorgen. Dazu wird die German Superyacht Konferenz des Delius Klasing Verlages während der boot (25. Januar) in Düsseldorf stattfinden.
In Halle 2 präsentiert SUP-Weltmeisterin Sonni Hönscheid „The Wave“. Da „The Wave“ über ein einzigartiges Deep Water-Surfsystem verfügt, können hier normale Surfbretter mit Finnen benutzt werden. Dadurch wird hier ein viel realistischeres Surffeeling erzeugt als bei anderen stehenden Wellen. In dem Becken kann auf einer Breite von neun Metern auf Wellen zwischen einem und 1,50 Metern, gemessen am Face, der ungebrochenen Wellenwand, gesurft werden. Mit zehn Pumpen wird das 25 Grad warme Wasser zu Wellen hochgepumpt, die im 1,40 tiefen Wasser unbegrenzten Surfspaß versprechen. Im Vorfeld der Messe gibt es auf www.boot.de die Möglichkeit, sich zum Wellenreiten anzumelden, die Teilnahme ist im Eröffnungsjahr kostenfrei. Ein bis sechs Surfer können gleichzeitig in der stehenden Welle surfen, je nach Fahrkönnen.
Neben dem Surfspaß für jedermann stehen zwei weitere Highlights fest: Im weltweit ersten Indoor Wave-SUP Masters werden SUP Weltmeister aus Hawaii gegen die europäische Elite antreten. Und am zweiten boot-Wochenendegeht es im Wave-Masters-Wettbewerb um 5.000 Euro Preisgeld.
Wie sich die Wirtschaft auch für die Umwelt einsetzen kann, demonstriert die boot mit der neuen Kampagne „Love your Ocean!“. Aushängeschild ist Emily Penn. Die Britin, die im Vorjahr in Düsseldorf mit dem Seamaster-Award ausgezeichnet worden ist, betrachtet sich als Anwältin der Meere, die mit ihren Projekten wie „Exxpedition“ zum Schutz der Weltmeere aufruft. Weiterer Partner der Aktion zur Rettung der Ozeane ist die Prince Albert II of Monaco Foundation. Mit im Boot ist auch Frank Schweikert, der seit 1992 mit dem Forschungs- und Medienschiff „Alde baran“ eine Schnittstelle zwischen Meeresforschung und Medien darstellt. „Die olympischen Segelwettkämpfe vor Rio haben einmal mehr unterstrichen, dass es so nicht weitergehen darf“, so Petros Michelidakis zum Engagement der boot.
Stufe Drei ist also gezündet, im Januar können sich die Besucher in den Messehallen am Rhein selbst ein Bild von den zahlreichen Neuerungen machen. (Hermann Hell)





