Erste öffentliche Ladesäule für Elektroboote in Brandenburg eröffnet
Die neue Ladeinfrastruktur markiert zugleich den Startpunkt für den Aufbau einer E-Mobilitätsregion Nord-Ost, die perspektivisch von Berlin bis nach Mecklenburg-Vorpommern reichen soll. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial die Elektromobilität im Wassersport bereits heute besitzt.
Eine aktuelle VMWD-Studie belegt, dass rund 70 Prozent aller Anwendungen im Wassersport schon jetzt elektrifizierbar wären. Hinzu kommt, dass Bootsmotoren in Deutschland durchschnittlich lediglich 50 bis 80 Stunden pro Jahr betrieben werden und nur selten unter Volllast laufen. Die technischen Voraussetzungen für elektrische Antriebe auf dem Wasser sind damit deutlich besser als vielfach angenommen.
Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit von regionaler Politik, Wirtschaft und Tourismus. Ermöglicht wurde das Projekt unter anderem durch spezielle Förderprogramme der Landkreise für Ladeinfrastruktur im Wassertourismus. Damit entsteht ein starkes Beispiel dafür, wie regionale Initiativen Innovation und nachhaltige Entwicklung erfolgreich vorantreiben können.
Für die Wassersportbranche bedeutet der Ausbau der Ladeinfrastruktur mehr Planungssicherheit, moderne Rahmenbedingungen, neue touristische Angebote sowie weniger Emissionen und Lärmbelastung. Gleichzeitig eröffnet er langfristige Perspektiven für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität auf dem Wasser.
Mit der Wassersportinitiative Nordbrandenburg wird in Zehdenick bereits heute sichtbar, wie die Transformation des Wassersports konkret gestaltet werden kann.





