Full House am Rhein
Full House heißt es zur boot 2018 vom 20. bis 28. Januar in Düsseldorf. Rund 1.800 Aussteller aus über 60 Ländern belegen alle verfügbaren Hallen. „Die boot zeigt alles, was das Herz des Wassersportlers erfreut. Sie ist der internationale Trendsetter der Branche und wird auch 2018 neue attraktive Akzente setzen. Ob Surfer, Taucher oder Wassersporturlauber, Segler oder Motorbootfahrer, ob Schlauchboot oder Luxusyacht, die boot ist die weltweite Nummer-Eins-Destination für alle Menschen, die den Sport im, am und auf dem Wasser lieben,“ beschreibt Messechef Werner Matthias Dornscheidt das Konzept „360° Wassersport erleben“.
Im Dezember kamen bereits die ersten Yachten an, denn alle ausgestellten Boote an ihren Platz zu dirigieren, ist schon eine logistische Meisterleistung und erfordert Zeit. Ebenso das Auskranen mit dem bis zu 100 Tonnen bewegenden Travellift Big Willi für die Boote, die auf eigenem Kiel über den Rhein anreisten. Für die ganz Großen wurde wie in den letzten Jahren ein Sammeltransport per Schwimmponton von Rotterdam aus organisiert, von dem aus die Superyachten über eine Rampe an Land gelangten. Dafür waren Präzision und exakte Planung erforderlich. Deutlich zu erkennen ist, dass der Trend zur Internationalität zunimmt. Dementsprechend soll es jetzt auf den Informationsbühnen innerhalb der Sonderschauen internationaler zugehen – mit mindestens zwei englischen Slots pro Tag. Die vielfachen Angebote der boot mit allen Facetten des Wassersports und mit zahlreichen Mitmachaktionen in 18 Themenwelten wurden auf www.boot.de um das B2B Segment erweitert. Dort können Aussteller für ihre Kunden B2B Tickets bestellen, mit denen sie bereits eine halbe Stunde vor der offiziellen Öffnungszeit auf das Messegelände kommen und in Ruhe mit den Ausstellern sprechen können.
Der seit längerem angekündigte Neubau auf den Flächen der Hallen 1 und 2 hat Formen angenommen: Diese wurden abgerissen, der Neubau steht erst 2020 zur Verfügung. Im 65 Meter langen und 1.400 Quadratmeter großen Flatwater-Pool gibt’s täglich von 10 bis 18 Uhr Spaß und Action. Für den Ritt auf der echten Deepwater WAVE müssen sich die Besucher im Vorfeld der Messe auf thewave.boot.de anmelden und einen Slot buchen. Hier gibt es für Anfänger langsamere und flachere und für Fortgeschrittene und Pros bis 1,50 Meter hohe, schnellere Wellen. Für die Aussteller dort gut zu wissen: Für Auf- und Abbau erfolgt die Zufahrt über die zum Parkplatz P2 führende Straße, denn die Halle 8a befindet sich nördlich der Beckbuschstraße.
Der Tauchsport bleibt in Halle 3, wobei der Tauchturm und seine Umgebung durch ein neues Konzept offener gehalten und in Form einer Tauchbasis präsentiert werden. Somit können die Besucher bereits an den Vorbereitungen für die Vorführungen teilhaben. Auch das Schnuppertauchbecken wird wie das neubezeichnete Dive Center attraktiver für alle Tauchsportbegeisterten.
Hausboote, die bislang in Halle 4 zu sehen waren, bekommen eine neue Heimat in Halle 13 und machen damit in Halle 4 Platz für eine Erweiterung des Segmentes Sportboote und Wasserskizugboote. love your ocean ist das Motto des informativen Mitmach-Standes in Halle 4. Partner des Ausstellungsparts, der sich dem Gewässer- und Klimaschutz widmet, sind die deutsche Meeresstiftung und als internationale Umweltbotschafterin Emily Penn. „Die Menschen werden durch love your ocean wachgerüttelt“, meint boot Director Petros Michelidakis. „Präsentiert wird, welche Möglichkeiten Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft heute schon haben, um das Meer und das Klima zu schützen. Der Aktionsstand in Halle 4 lädt Interessierte und besonders auch Kinder zum Mitmachen und Testen ein. Ich bin sehr stolz, dass die boot auf dem Gebiet zu den Vorreitern gehört und dem Thema eine breite Plattform bietet.“ Rund um den Stand gruppieren sich Unternehmen und Projekte, die den Gewässer- und Klimaschutz zum Ziel haben oder in der Water Pixel World Aktionen und Unterwasserfotografie zeigen.
Halle 5 behält ihren Schwerpunkt Motorboote und bietet luxuriösen Tendern eine neue Heimat. Dem Markt folgend, werden in Halle 6 mehr Yachten als bei der letzten boot präsentiert. Die Halle 7a mit den Ständen von Werften, Designern, Konstrukteuren und der boot Interior in Verbindung mit dem Superyacht-Magazin „Boote Exclusiv“ bleibt unverändert. In Halle 7 werden wieder maritime Kunstobjekte angeboten. Aufgrund der erhöhten Anzahl der boot.club Mitglieder wird aus Platzgründen der boot.club in Halle 12 verlegt.
Die Hallen 9 und 10 bleiben unverändert – hier sind der Bundesverband Wassersportwirtschaft und dessen Arbeitskreise, Motorboote und Motoren untergebracht. Das Segment Ausrüstung und Zubehör in Halle 11 zieht sich bis in Halle 12. Im dortigen Beach Life präsentieren sich vorwiegend Aussteller, deren Ausrüstung und Zubehör die Besucher gleich mitnehmen können. Und während die Eltern einkaufen, kann sich der Nachwuchs in Halle 12 im Kinderland und auf einer Hüpfburg vergnügen.
Zum Angebot der Vercharterer in Halle 13 gesellen sich verstärkt Hausboote, die statt wie bisher nur zu mieten nunmehr auch zu kaufen sind. Das schafft Symbiosen, denn so kann so manches Charterboot, über das die Vercharterer informieren, zugleich in Augenschein genommen werden. Am Messe-Donnerstag wird in Halle 13 wie bereits im letzten Jahr die Agents Night stattfinden, eine B2B Veranstaltung für die Charterbranche. Diese bietet eine hervorragende Plattform für gute Gespräche und neue Insiderkontakte. Ebenfalls in Halle 13 präsentieren sich im Rahmen der Travel World Reisebüpros, die Urlaub am, im und auf
dem Wasser anbieten.
Marinas, Charterunternehmen und Segelschulen entführen in Halle 14 in beliebte internationale Segelreviere. Selbst Hand an die Pinne legen können Kinder und junggebliebene Segelfans auf dem Becken der boot Sailing School. Riesige Windmaschinen sorgen für eine steife Brise und lassen die Jollen über das
Wasser gleiten. Ebenfalls in Halle 14 am Start sind die Wassersportverbände, die umfangreich über das Segeln und Motorbootfahren auf Meeren, Wasserstraßen und Seen informieren und allen Aktiven mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Und damit zu den südlichen Hallen 15, 16 und 17. Aktuelle Entwicklungen und Trends wie Foiling, aber auch spannende Berichte mit über 200 Programmpunkten und mehr als 70 Referenten von Profis und Blauwasserseglern sind Thema auf der Bühne des Sailing Centers in Halle 15, eingebettet in 20 Stände der Klassenvereinigungen. Im Mehrumpfboot-Segment ist der Anteil an Multihulls deutlich gestiegen. Das Angebot in Halle 16 bleibt wie bisher: Segelyachten und -boote. Die Hälfte der Halle 17 wird von der Bavaria World belegt, einem Stand, auf der die fränkische Werft ihre gesamte Palette an Segel- und Motoryachten zeigt. In der anderen Hälfte der Halle 17 sind wiederum niederländische Motoryachten, größtenteils aus Stahl, dabei.
Während der boot 2018 wird die siebente Auflage der German Superyacht Conference erneut in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt stattfinden. „Die Nähe zur boot macht für uns Sinn“, so GSC-Macher und Boote Exclusiv-Chefredakteur Marcus Krall, und auch boot Director Petros Michelidakis ist über den Synergieeffekt erfreut: „Damit wird der Superyachtbereich auf der boot noch weiter gestärkt. Gerade für dieses Segment sehe ich in den kommenden Jahren ein großes Potenzial auf unserer Messe.“ Als Redner erwartet werden Yachtdesigner André Hoek, der über das Revival der J Class sprechen wird. Über Superyacht-Cruising abseits bekannter Routen will der Kapitän der „Kamalaya“, Christoph Schäfer, berichten. Die Ära der Gigasegler steht bei Yachtdesigner Ken Freivokh im Mittelpunkt. Prof. Dr. Carlos Jahn wird Technologie-Ideen für die Superyacht-Industrie vorstellen, und es wird einen Beitrag von Dr. Ing. Marco Jung geben, dem Abteilungsleiter beim Fraunhofer Institut für Stromrichter und elektrische Antriebssysteme und Maritime Elektromobilität. Eine Anmeldung zur Veranstaltung am Mittwoch, 24. Januar, ist möglich unter <link http: www.delius-klasing.de>www.delius-klasing.de.





