GILL - Zufrieden mit Verkaufskonzept

Durchaus kritische Stimmen aus der Branche bescheinigten der Firma GILL beim Start seines neuen Vertriebskonzeptes "Marine2" vor zwei Jahren wenig Chancen. Doch Verkaufsleiter Jens Hoffmann verweist in einem Interview mit der Wassersport-Wirtschaft auf seine Erfolge.

Als Jens Hoffman, Leiter des deutschen Verkaufsbüros der englischen Bekleidungsmarke GILL, vor zwei Jahren sein Vertriebskonzept "Marine2" dem Fachhandel vorstellte, waren seitens der Mitbewerber durchaus mehr kritische als positive Stimmen aus der Branche zu hören. Der Wettbewerb sprach von der "Demontage des Fachhandels" und prognostizierte dem GILL-Vertriebskonzept keine große Zukunft. Doch Hoffmann setzte sein Konzept konsequent durch.
GILL, als Hersteller hochwertiger Funktionsbekleidung, bietet seinen Fachhändlern eine Rücknahmegarantie für Ware, die aus der Kollektion genommen ausläuft. Aus diesem Kontingent wird der GILL-eigene Messestand auf der hanseboot und der boot in Düsseldorf bestückt. Ziel des Projektes "Marine2" ist es, dem Fachhandel einen risikolosen Einkauf einer ganzen Kollektion zu bieten, ohne dass dieser mit Rotstiftpreisen am Ende der Saison selber die Ware an den Mann oder die Frau bringen muss. Stabilere Preise und dadurch eine gute Marge beim Verkaufen der neuen Kollektion sind die Folge. GILL sorgt auf den Messen für den Abverkauf der auslaufenden Kollektion und die Präsentation der neuen Ware auf einem repräsentativen Messestand, von dem der Fachhandel wiederum profitiert.
Wassersport-Wirtschaft sprach mit Jens Hoffmann über seine Erfahrungen mit dem neuen Vertriebskonzept.