Neu im BVWW: der Bundesverband Kanu
Als neueste Fachgruppe ist seit dem 1. Juli der Bundesverband Kanu (BV Kanu) im Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) organisiert. Bisher war der BV Kanu als eigener Verband Mitglied im BVWW, nun werden die einzelnen Firmen des BV Kanu Mitglied im BVWW.
An die Erfolge in der Vergangenheit anknüpfend, blickt der BV Kanu mit der Neuaufstellung optimistisch und zielorientiert in die Zukunft. Dank der bisherigen Bemühungen wird der Kanutourismus mittlerweile von der Politik als starker wirtschaftlicher Faktor in der Tourismusbranche angesehen. Auch die Naturschützer haben erkannt, dass nicht zuletzt dank des Einsatzes des BV Kanu der Kanutourismus nicht mehr als Opposition zum Naturschutz betrachtet wird.
Durch die Kooperation mit dem BVWW möchte der BV Kanu seine operative Tätigkeit stärken, mehr Raum für die politische Arbeit gewinnen und die Lobbyarbeit für die Kanubranche im Sinne der Mitgliedsunternehmen intensivieren. Auch der BVWW sieht in der engen Kooperation mit dem BV Kanu erhebliche Synergieeffekte, die beiden Organisationen zugutekommen: In Bezug auf die Interessensvertretung der Wassersportwirtschaft sind deutliche Vorteile zu erwarten. Gerade in aktuellen Fragen wie Wassertourismuskonzept und Blaues Band ist ein geschlossenes Auftreten auf politischer Ebene wichtig, da beide Verbände hiervon stark betroffen sind.
„Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass es Bereiche gibt, in denen es wichtig ist, dass die Wassersport- und Tourismusbranche gut aufgestellt ist, auch wenn die Schwerpunkte der einzelnen Sparten voneinander abweichen. Die Kooperation bietet die Chance, bereits im Vorfeld diese unterschiedlichen Interessenlagen mit den Partnern und Mitgliedern beider Verbände zu diskutieren“, so Lothar Krebs, Vorstandsvorsitzender des BV Kanu.
Ähnlich sieht dies auch Robert Marx, Präsident des BVWW: „Der Kanusport hat einen großen und wichtigen Anteil am gesamten Wassersport, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kanu, da wir für unsere Mitglieder viele Interessen gemeinsam vertreten können.“ Inhaltlich werden sich Kanuanbieter, -hersteller und -schulen weiterhin zusammen um die Arbeit in den Bereichen Qualität, Sicherheit und Naturschutz kümmern. Eigene Gütesiegel wie die QMW-Zertifizierung und die Viabono-Qualitätsinitiative sowie diverse Zertifikatslehrgänge sind Teil der Qualitätssicherung bzw. der kontinuierlichen Verbesserung der Branche. Dazu zählen sowohl die Entwicklung kanutouristischer Standards, als auch die Qualifizierung von Personen, die mit Gruppen auf dem Wasser arbeiten. Dieser bewährte Ausbildungsbereich bleibt auch künftig allein unter der Leitung des BV Kanu erhalten.
Weitere Informationen zu den Aufgaben und Projekten des BV Kanu finden Sie unter:
www.bvkanu.de
Der Vorstand des BV Kanu:
- Lothar Krebs, 1. Vorsitzender
- Julien Kruse, 2. Vorsitzender/Tourismus
- Stephan Grimoni, Qualität
- Christof Langer, Importeure
- Klaus Mumm, Ausbildung
- Christian Zicke, Kanuschulen
- Bernd Sonderholzer, Einzelmitglieder





