Strandsportarten bleiben interessant
Der Verband Deutscher Wassersport Schulen (VDWS), die Interessenvertretung für Wassersportlehrer und -schulen, bleibt in der Erfolgsspur.
In den angeschlossenen 525 Wassersportzentren (192 davon in Deutschland) wurden im Jahr 2014 rund 62.000 Basislizenzen in den Bereichen Windsurfing, Segeln und Kitesurfen erworben. In den letzten sieben Jahren hat sich die Zahl der erworbenen Lizenzen zwischen 60.000 und 65.000 eingependelt, rund 45 Prozent davon wurden in Deutschland abgelegt.
Beachsport bleibt im Trend, das belegen die Ausbildungszahlen. Nach dem Boom in den Jahren 1979 bis 1982, in denen jährlich 50.000 bis 60.000 Surfscheine erworben wurden, und nach erheblichen Rückgängen in den 80er und 90er Jahren hat sich die Zahl der neu erworbenen Scheine mittlerweile auf rund 40.000 pro Jahr eingependelt. Verglichen mit den Hochzeiten des Windsurfens sind das immerhin noch 75 Prozent des Volumens. Komplett geändert hat sich hingegen der Verlauf der Surfkarrieren. Während zu Beginn der 80er Jahre nahezu alle Neueinsteiger „on board“ blieben, geben heutzutage 95 Prozent der Anfänger den Sport wieder auf. In keiner anderen Sportart ist die Ausstiegsrate höher.
Auch die Bereiche Segeln und Kiteboarding weisen stabile Ausbildungszahlen auf, wenngleich auch in diesen Segmenten die Zeiten des Wachstums vorbei sein dürften. Immerhin hält sich das Interesse an Strandsportarten auf hohem Niveau.





