Über 100 Delegierte, ein gemeinsames Ziel: Zukunft des Wassersports international gestalten

Internationale Zusammenarbeit im Fokus: ICOMIA/IFBSO-Kongress in Washington setzt wichtige Impulse für die Wassersportbranche

Mit dem Abschluss des diesjährigen ICOMIA/IFBSO-Kongresses in Washington ging eine intensive und erfolgreiche Arbeitswoche für die internationale Wassersportbranche zu Ende. Der amerikanische Branchenverband NMMA (National Marine Manufacturers Association) hatte die Veranstaltung hervorragend vorbereitet und Delegierte aus aller Welt zu einem umfassenden Austausch über die Zukunft des Wassersports zusammengebracht.

In Gremiensitzungen, Workshops und hochkarätig besetzten Paneldiskussionen standen zentrale Zukunftsthemen der Branche auf der Agenda. Dazu gehörten insbesondere Nachhaltigkeit, die Gewinnung und Motivation von Fachkräften, die Herausforderungen und Chancen der „Major Craft Conversion“ sowie die laufende Überarbeitung der europäischen Sportbootrichtlinie.

Mehr als 100 Delegierte aus allen Kontinenten nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und politischer Spannungen wurde deutlich, dass die internationale Wassersportbranche weiterhin auf Zusammenarbeit, Wissenstransfer und gemeinsame Lösungen setzt. Der Wille, globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen, prägte die gesamte Veranstaltung.

Besondere Aufmerksamkeit fanden die wirtschaftlichen Analysen eines renommierten internationalen Branchenexperten, der aktuelle Entwicklungen, Markttrends und Perspektiven für die kommenden Jahre beleuchtete. Seine Einschätzungen lieferten wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung der Verbände und Unternehmen.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis des Kongresses war die Vertiefung der Zusammenarbeit mit neuen strategischen Partnern. Hervorzuheben sind dabei die Kooperationen mit 11th Hour Racing, einer weltweit führenden Organisation zur Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung im Segel- und Wassersport, sowie mit der Boats Group, einem der bedeutendsten internationalen Anbieter digitaler Marktplätze und Datenlösungen für die maritime Wirtschaft.

Auch der VMWD war in Washington stark vertreten. Für den Verband nahmen Johannes Christophers, Technischer Referent des VMWD, sowie Robert Marx, Mitglied des Aufsichtsrates, an den Sitzungen und Fachveranstaltungen teil. Gemeinsam brachten sie die Perspektiven der deutschen Wassersportwirtschaft in die internationalen Diskussionen ein und knüpften wichtige Kontakte zu Verbänden und Unternehmen aus aller Welt.

Ebenfalls vor Ort war der langjährige Partner boot Düsseldorf, der als weltweit führende Wassersportmesse traditionell eine wichtige Rolle im internationalen Branchennetzwerk einnimmt und den fachlichen Austausch auf globaler Ebene aktiv unterstützt.

Der Kongress hat einmal mehr gezeigt, dass die internationale Wassersportgemeinschaft auch in herausfordernden Zeiten zusammensteht und gemeinsam an den Themen arbeitet, die die Zukunft der Branche bestimmen werden. Für den VMWD bot die Veranstaltung eine wertvolle Plattform, um die Interessen der deutschen Wassersportwirtschaft einzubringen, internationale Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen und die Zusammenarbeit innerhalb der globalen Branche weiter zu stärken.